Über uns

Wer sind wir eigentlich?

Die Mennonitische Freikirche Wels wurde 1960 in Wels gegründet und ist Teil der Mennonitischen Freikirche Österreich sowie der Freikirchen in Österreich.

Name & Zugehörigkeit

Mennonitische Freikirche Wels

Die Kirche trägt den Namen „Mennonitische Freikirche Wels“. Sie wurde 1960 in Wels gegründet und ist Teil der „Mennonitischen Freikirche Österreich“ (MFÖ) und folglich ein Teil der „Freikirchen in Österreich“ (FKÖ). Sie ist eine gesetzlich anerkannte Kirche in Österreich und eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Unser Auftrag

Unser Auftrag als Gemeinde

Als Kirche wollen wir die Menschen in Wels, Österreich und der Welt mit dem Wort und Willen Gottes bekannt machen, den lebendigen Glauben an Jesus Christus wecken und ein in der Bibel begründetes, christliches Leben fördern.

Wir glauben, dass die Gute Nachricht der Erlösung Gottes durch Jesus Christus allen Menschen gilt. Daher sehen wir unseren Auftrag in den evangelistischen und missionarischen Aktivitäten, die wir einerseits selber durchführen und andererseits unterstützen.

Wir dienen der Gesellschaft und dem Einzelnen durch Taten der Nächstenliebe. Wir fördern die Gemeinschaft mit anderen christlichen Kreisen und wollen langfristig neue Kirchen in Wels sowie in der näheren und weiteren Umgebung von Wels gründen.

Die Mennoniten und ihre Geschichte

Wurzeln in der Täuferbewegung

Die Mennoniten haben ihre geschichtlichen und theologischen Wurzeln in der Täuferbewegung der Reformationszeit im westlichen Europa. Die Täufergruppen, die sich selbst einfach „Brüder“ nannten, wurden zuerst unter dem Namen Anabaptisten und später meistens als Mennoniten bekannt.

Sie haben ihre Höhe- und Tiefpunkte erlebt, aber Gott hat in seiner Gnade immer wieder Erneuerung geschenkt. Ein Zweig der Erweckungsbewegung innerhalb des Mennonitentums in Südrussland entwickelte sich zu einer eigenständigen Gemeinderichtung: der Mennonitischen Brüdergemeinde, die 1860 gegründet wurde.

Das Ziel der ersten Täufer und der Mennonitischen Brüder war und ist, den Glauben und das Leben der neutestamentlichen Gemeinden für das private und gemeinsame Verhalten in Gemeinde und Gesellschaft wiederzugewinnen. Sie betrachten ihr Bekenntnis als ein öffentliches Glaubensbekenntnis, das auf Gottes Wort beruht.

Gemeindesaal der Mennonitischen Freikirche Wels

Frühe Bekenntnisse

Unter der Heiligen Schrift

Schon früh versuchten unsere Glaubensväter, ihr Schriftverständnis und ihre Bibelgläubigkeit durch ein Glaubensbekenntnis zum Ausdruck zu bringen. Dabei stellten sie das Glaubensbekenntnis nicht neben, sondern unter die Heilige Schrift.

1902

Bekenntnis in Russland

Seit ihrer Gründung 1950 hat die Mennonitische Brüdergemeinde in Deutschland und Österreich sich zu dem Glaubensbekenntnis bekannt, das 1902 in Russland verfasst und gedruckt und auch von den amerikanischen Brüdern übernommen wurde.

1975

Winnipeg

1966 begannen amerikanische Gemeinden, das bewährte Bekenntnis in zeitgemäßer englischer Sprache neu zu formulieren. Der siebente Entwurf fand im August 1975 auf der Bundeskonferenz in Winnipeg, Kanada, einstimmige Annahme.

Heute

Für Österreich ergänzt

Das hier vorliegende Glaubensbekenntnis ist grundsätzlich eine Übersetzung dieses Bekenntnisses, wurde jedoch in mehreren Vorlagen überprüft, geändert und zuletzt 2006 ergänzt. Es spiegelt das Schriftverständnis und die Glaubensüberzeugungen der heutigen Mennonitischen Freikirchen in Österreich wider.

Leitung & Organigramm

Verantwortung klar und transparent

Das Organigramm zeigt Zuständigkeiten, Leitungsbereiche und die aktuelle Struktur der Gemeinde. So bleibt nachvollziehbar, wer in welchem Bereich Verantwortung trägt.

Stand November 2025

Unser Glaubensbekenntnis

Wortlaut unseres Glaubens

Wir glauben an Gott, den Vater,
den Allmächtigen, Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn,
unseren Herrn,
empfangen von dem Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel,
er sitzt zur Rechten Gottes des allmächtigen Vaters.
Von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.